Tag 18 – Ohne nennenswerte Steigungen

By | 5. August 2015

Nachdem ich gestern die letzten Kilometer ohne Licht fahren musste, steht hier zuerst eine kleine Reparatur an.

Derzeit habe ich nur eines meiner beiden Vorderlichter angeschlossen. Der Scheinwerfer als fehlerquelle war schnell ausgeschlossen. Sobad die Kabel auf der rechten Seite angeschlossen sind funktioniert das Licht.
Gefunden habe ich den Fehler nicht. Aber behoben! Nachdem ich das Rad ausgebaut, mir die Anschlussbox genauer angeschaut und alles wieder zusammengebaut habe, funktioniert auch das lichtt wieder. Woran es lag, bleibt mir ein Rätsel.

Die Tour soll weiter in Richtung Rhein gehen. Entweder ich kämpfe mich dazu mit meinem Fahrzeug die kurze Streck nochmals über etlilche Hügel oder ich fahre dem Neckar entlang.

Die Beschreibung des Neckartal radwegs im Internet klingt einladend. Irgendwo lese ich, dass der Raddweg ab Heilbronn ohne nennenswerte Steigungen verläuft. Zusammen mit der Versprochenen Landschaft scheinbar die beste Wahl.

Ich bin noch nicht lange unterwegs, da gesellt sich ein Fahrradfahrer zu mir. Inclusive einer Kaffepause fahren wir knappe 30 km zusammen durch das Neckartal, bevor er dann für den Heimweg das Tal verlässt. Im Tagesverlauf wird das Tal immer enger und die Weinberge weichen dichtem Wald. Gleichzeitig werden auch die Wege schlechter und es sind doch etliche Steigungen zu überwinden.

In Neckarsteinach soll dann der Tag zu ende gehen. Davor muss ich nur noch über eine der Zahlreichen Wehranlagen und wieder runter an den Neckar. Die letzten Meter haben es dann fahrtechnisch nochmal in sich.
Ein alter Asphaltweg, kaum breiter als mein Fahrzeug und so ein steiles Gefälle, dass ich ihn in die Gegenrichtung wahrscheinlich nicht hoch schaffen würde.

image

image

Zeit für ein Photo ist immer

image

Dann endlich der ersehnte Campingplatz.
Für Spätanreisende liegt eine Mappe mit Meldeformularen aus, Bezahlung am nächsten Tag. Ich liebe so unkomplizierte Lösungen.

Hier findet der gespendete Euro von vor zwei Tagen auch endlich seinen versprochenen bestmögliichen Einsatz:
Er wird getauscht in acht Minuten warmes Wasser!

Dann noch am Nachbarzelt ein Glas Wein mitgetrunken und der Tag ist auch geschafft.

Warum es den ganzen Tag nur schleppend voran ging, zeigt dann ein Blick auf das GPS-Gerät:
In den heute gefahrenen 74 km sollen sich über 1.000 Höhnenmeter versteckt haben.
Mahlzeit!

Das muss ich im Nachgang nochmal irgendwie überprüfen. GPS ist bei Höhenangaben ziemlich ungenau.

Gesamtkilometer heute dann 818,4 km

2 thoughts on “Tag 18 – Ohne nennenswerte Steigungen

  1. Dieter

    Hallo Tobias,

    Wir trafen uns heute auf dem Leinpfad, direkt am Rhein, in Porz-Ensen. Dein Vorhaben nötigt mir größten Respekt ab. Mit dieser schwergewichtigen Rikscha – made in Polen – 1400 km zu fahren und gleichzeitig einen bestehenden Weltrekord zu unterbieten …. Chapeau!!
    Alles Gute auf Deiner Weiterreise, nur nette Erlebnisse und vor allem das Erreichen Deines Zieles: die Einstellung des bestehenden Weltrekordes!
    Viele Grüße
    Dieter

    Reply
    1. Tobias Hägele Post author

      War das dann dieses Porz, an dem ich am Rhein vorbei gefahren bin?
      https://youtu.be/GppxrYuhgIc

      Der Refrain plagt mich schon länger als Ohrwurm.

      Vielen Dank für die Wünsche. Wenn die Technik jetzt wieder zuverlässig läuft sollte der Rekord in den nächsten 2 Tagen ÜBERboten sein.

      Grüße,

      Tobias

      Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.